Spielbericht Beatbakers F.C. vs. Brandröscht

Wochenlang war dieser Spieltag bereits in den Köpfen der Beatbakers. Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins sollte sich die Chance bieten, den ersten Tabellenrang in der Church League zu erreichen.

Spitzä vom Bärg


Wochenlang war dieser Spieltag bereits in den Köpfen der Beatbakers. Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins sollte sich die Chance bieten, den ersten Tabellenrang in der Church League zu erreichen. Doch mit dem aktuellen Leader Brandröscht wartete ein starker Gegner auf unsere Jungs. Zu stark? Das würde sich zeigen. Gegen den zweiten Gegner BJC Bern waren 3 Punkte auf jeden Fall ein Muss, wenn sich die Beatbakers am oberen Tabellenende halten wollen.

Da die beiden Spiele an diesem Tag direkt aufeinander folgen würden, entschied man sich, 12 Spieler mit nach Gerzensee zu nehmen. Captain Hubacher und Goalietalent Hirschi verzichteten auf einen Einsatz im ersten Spiel und konzentrierten sich voll auf den zweiten Gegner. Gegen Brandröscht stand also folgende Mannschaft auf dem Feld:

Bläuer – Schwyn, Huber, J. Rudolf – Berger, Niederhauser, F. Rieder, M. Rudolf – M. Rieder, L. Joss

Beatbakers F.C. -vs- Brandröscht

Zu Beginn wirkte das Spiel der Beatbakers unruhig und überhastet. Die Vorteile daher klar bei Brandröscht, welche mit gutem Zusammenspiel glänzten. Immer wieder wirbelten die Angreifer durcheinander und wechselten die Seiten. Ein schwieriges Los für unsere Verteidiger. Und prompt ging einer der Angreifer vergessen. Es stand ihm nur noch der erfahrene Bläuer im Weg. Dieser machte sich breit, vergass jedoch eine kleine Lücke in der Torwartecke und wurde dafür prompt bestraft. 0:1 für Brandröscht. Zum Glück haben die Beatbakers aber Spieler auf dem Feld, die mit solchen Situationen gut umgehen können. Captain Schwyn dirigierte die Abwehr nun besser, im Mittelfeld bewiesen Niederhauser, F. Rieder, M. Rudolf und Joss ihre Zweikampfstärke und vorne erliefen Berger und M. Rieder die freien Räume. Beide Seiten hatten ihre Möglichkeiten und kämpften mit harten Bandagen um jeden Zentimeter auf dem feuchten Kunstrasen. Dann tauchte Brandröscht wieder brandgefährlich vor dem Tor auf. Im Stile von Merlin dem Zauberer lenkte Bläuer den passgenauen Schuss noch ab. Darauf folgte gleich ein Angriff der Beatbakers. M. Rudolf’s Pass zu Niederhauser sass genauso perfekt, wie der darauffolgende Schuss. 1:1 Ausgleich. Die Beatbakers waren jetzt dran, das spürte man sogar an der Seitenlinie. Und dann wiederholte sich die vorherige Szene. Wieder eine hochkarätige Chance von Brandröscht nach einem Eckball. Daraufhin der erneute Gegenstoss der Beatbakers. F. Rieder bewies seine technische Überlegenheit an der Strafraumgrenze gegen 3 Brandröschter und krönte das hübsche Solo (Assist von M. Rudolf) mit dem 2:1 Führungstreffer.

Hubacher, der in diesem Spiel als Coach fungierte warnte seine Spieler in der Halbzeitpause vor Weitschüssen und den verwirrenden Laufwegen der Brandröscht Angreifer. Der Tabellenleader sah sich natürlich nicht gerne in Rücklage und wollte nun alles dagegenhalten. Entsprechend heftig wurde das Angriffsfeuerwerk zu Beginn der zweiten Halbzeit. Schwyn, Huber und J. Rudolf standen nun aber besser und konnten die meisten Angriffsbemühungen im Keim ersticken. Das Mittelfeld arbeitete gut zurück und auf der Linie rettete Bläuer noch einige Male vor dem drohenden Ausgleich. Nach dieser Angriffsreige kombinierten sich die Gebrüder Rieder durch die gegnerischen Reihen. Flo legte den Ball zu Max und dieser versenkte ihn mit einem Knaller aus grosser Distanz im linken unteren Eck. Bäm, der hat gesessen! 3:1 für die Beatbakers. Die Zeit arbeitete nun für uns. Dann war Brandröscht für einmal völlig von der Rolle. Erst einige Rempler und Schienbeintritte, dann ein paar Mal ballverfehlen und zum Schluss war da eine Hand, wo sonst ein Fuss sein sollte. Und zwar am Ball. Im Strafraum. Im eigenen Strafraum! Penalty. Was für ein Geschenk! F. Rieder nahm dankend an und erzielte das 4:1 für die Beatbakers. Trotz des nun klaren Vorsprungs schenkte man sich auf dem Platz nichts. Der Schiedsrichter war mit jeder Szene mehr überfordert und pfiff eigentlich nur, wenn man genügend laut reklamierte. Die Schienbeinschoner wurden bei beiden Teams vollständig amortisiert. Auch Hubacher griff noch ins Spiel ein, nachdem sich F. Rieder kurz vor Schluss verletzungsbedingt auswechseln liess. Der 4:2 Anschlusstreffer kurz vor Schluss war eigentlich eher eine Resultatkorrektur als ein Anschlusstreffer. Jeder ging für den anderen, bei den Beatbakers. So retteten sie als TEAM den grandiosen Sieg über die Zeit. Eine grossartige Leistung.

Auch im zweiten Spiel des Tages gab es einen Beatbakers Sieg zu bestaunen. Doch nicht nur das! Sie unterlagen in diesem Spiel nämlich auch ihrem Gegner. Nicht möglich?!? Doch. BJC Bern brachte leider wieder kein Team zustande. So spielten die Beatbakers einen Plauschmatch gegen die Beatbakers. 3 Tore und 3 Punkte gab’s für das Forfait so winkt der Beatbakers F.C. zum ersten Mal in seiner Geschichte von der „Spitzä vom Bärg“ der Church-League Region Bern.