Spieltag 1, 2016

An diesem noch kalten Frühjahrstag bestritten die Beatbakers zum ersten Mal in ihner Geschichte nicht nur zwei, sondern gleich vier Spiele an einem Spieltag. Das hatte jedoch nichts zu tun, mit irgendwelchen Änderungen im Reglement, oder dem neuen Spielplan, nein. Die Beatbakers stellen für diese Saison zwei Teams auf die Beine.
An diesem noch kalten Frühjahrstag bestritten die Beatbakers zum ersten Mal in ihner Geschichte nicht nur zwei, sondern gleich vier Spiele an einem Spieltag. Das hatte jedoch nichts zu tun, mit irgendwelchen Änderungen im Reglement, oder dem neuen Spielplan, nein. Die Beatbakers stellen für diese Saison zwei Teams auf die Beine. Hier die Team-Zusammensetzung:

Beatbakers - Jan Hubacher, Philipp Schwyn, Fabian Bracher, Joel Rudolf, Fintan Huber, Lars Joss, Nick Joss, Daniel Winkelmann, Marc Sommer

Beatbakers Talents - Melanie Sommer, Emanuel Brunner, Adrian Herrmann, David Buri, Manuel Hänni, Damian Gloor, Peter Schwyn, Christian Keller und Abdo aus Somalia

Beatbakers vs. Lionhearts & the saints

Die Alten machten den Anfang. Doch alteingesessen waren nicht ganz alle. Fabian Bracher, Daniel Winkelmann, Marc Sommer und Nick Joss gehören in letzter Zeit nicht unbedingt zur Standartdelegation der Beatbakers (was natürlich überhaupt nichts über deren Qualität aussagt). Die Beatbakers waren also aufgrund vieler Absenzen und Verletzungen etwas durchmischt und mussten sich im ersten Spiel zuerst noch finden. Die Löwenherzen schienen da etwas besser eingespielt zu sein. Sie drückten gleich von Beginn weg in die Offensive und hatten damit Erfolg. 1:0. Goalie Bracher düpiert. Es war ein haltbarer Schuss. Nunja. Zum Glück hatten die Beatbakers ja Offensivspieler mit begnadeter Treffsicherheit auf dem Platz. Schnell konnten sie sich wieder fangen und standen eins, zwei, drei, vier Mal vor dem Tor in aussichtsreicher Position. Doch der Treffer wollte einfach nicht gelingen. Von der schlechten Chancenauswertung konnte Lionhearts profitieren. Ihre Nadelstiche in der Offensive sassen…und wie. Ein Schuss aus rund 15 Metern zischte an allen vorbei und landete im linken Eck. Die Partie verlief aber weiterhin mit mehr Chancen auf Seite der Beatbakers. Doch das Glück und die Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor fehlte ein ums andere Mal. Und dann kam auch noch Pech dazu. Beim 3:0 lenkte ein Beatbakers Verteidiger den Schuss vom Lionhearts Stürmer zur Seite ab, direkt in die Füsse des nächsten Stürmers. Das leere Tor zu treffen war da dann kein Meisterwerk mehr. In der Pause peitschte Captain Hubacher sein Team dann nochmals zu Höchstleistungen. Pressing war angesagt. Mann gegen Mann, bis die Waden brennen. Und wieder kreierten sie Chance um Chance. Ohne Erfolg, bis…Hubacher im Strafraum gefoult wurde. Penalty und 3:1 das Resultat. Gewohnt sicher verwandelte Hubacher den (wie er selbst sagte: kann man pfeifen, muss man aber nicht) Penalty. Jetzt sollte der Knopf doch gelöst sein. War er aber nicht. Es blieb bei diesem einen Tor und da Bracher vergass, seine Handschuhe mit Kilebestoff zu bestreichen rutschte ihm auch noch ein Kullerball durch die Finger zum 4:1 Schlussresultat.

Gegen die Saints war es dann ganz ein anderes Auftreten der Beatbakers. Jeder kämpfte für jeden und die Defensive brillierte ein ums andere Mal. Schwyn luchste den Gegenspielern den Ball aus den Füssen und Rudolf hatte immer das ganze Spiel im Überblick und leitete den Spielaufbau ein. Ein echter Leader, dieser Rudolf. Trotzdem blieben sie nicht unverschont. Auch the saints können Fussball spielen. Und wie. Der erste Treffer gelang ihnen nach einer wunderschönen Angriffsaktion. Doch das liessen die Beatbakers nicht lange auf sich sitzen. Noch bis zur Pause drehten sie das Spiel auf den Kopf. Nick Joss versenkte den ersten Treffer nach dem Pass von Hubacher. Und eben dieser Nick Joss wollte es jetzt wissen. Beim zweiten Treffer war er Passgeber auf den ebenfalls überragend spielenden Sommer und beim dritten versenkte er den Ball wieder selbst, nach einem herrlichen langen Pass von Schwyn. Und das alles noch vor der Pause. Nach dem Wiederanpfiff ging es dann etwas ruhiger zu und her. Die Partie blieb zwar sehr intensiv, doch die Tore fielen nicht mehr im Minutentackt. The Saints wollten sich nochmals aufbäumen und mit dem 3:2 gelang ihnen auch der zu diesem Zeitpunkt verdiente Anschlusstreffer, doch dann waren es wieder die zwei überragenden Offensivspieler, die dem Ganzen ein Ende setzten und das Spiel entschieden. Auf Pass von Nick Joss versenkte Sommer den Ball zum 4:2 in den Maschen. Die vorzeitige Entscheidung in einem wunderbar umkämpften, interessanten und spannenden Spiel.

Beatbakers Talents vs. Brandröscht & Vidareal

Das auf die Saison 2016 neu kreierte Team der Beatbakers Talents startete mit einem harten Brocken in die neue Saison. Bereits im ersten Spiel wartete der amtierende Meister Brandröscht auf das Team von Adrian Herrmann und Emanuel Brunner. Doch das Team rund um Captain Herrmann ging entschlossen in die Partie. Zwar musste man schon nach kurzer Zeit den ersten Gegentreffer einstecken doch danach verbesserte sich vieles. Es wurde gekämpft und geschwitzt, dies trotz des kalten Wetters. Melanie Sommer im Tor der Talents konnte viele Schüsse der Brandröschter Jungs souverän entschärfen. Und auf dem Feld konnten die Spieler vereinzelt Nadelstiche setzen. Dennoch gelang es Brandröscht das Skore auf 2:0 zu erhöhen. Die Intensität nahm zu. Leider konnte sich Keller nicht vollends beherrschen und sich nicht auf seine eigentlich hervorragenden Fussballkünste konzentrieren. Er ging oft zu hart in die Zweikämpfe und reklamierte beim Schiri, bis dieser ihm die Gelbe Karte zeigte. Die 3 Minuten Zeitstrafe, welche zu dieser gelben Karte dazugehören nahm Keller wohl zu ernst. Er hatte keine Lust mehr das doch sehr gute Spiel zu bestreiten und verschwand in den Katakomben. Schade. Jedoch konnten andere Spieler sofort die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. So war es der altbekannte Hänni welcher mit einer lädierten rechten Hand spielte, welcher auf Pass von Gloor das Tor zum 1:2 erzielen konnte. Hervorragend. Doch Brandröscht reagierte umgehend und konnte noch vor der Pause das 3:1 erzielen. Dies war dann auch der Zwischenstand zum Pausentee. War da noch etwas drin? Die Talents konnten mit dem amtierenden Meister erstaunlich gut mithalten. Es machte Spass dieser Truppe zu zuschauen. Doch das Pulver der Burgdorfer war anscheinend verschossen. Die Überraschung, gegen den Meister die ersten Punkte zu gewinnen, blieb aus. Brandröscht konnte bis zum Schlusspfiff auf 7:1 erhöhen. Dennoch konnte man mit dem gezeigten zufrieden sein.

Im zweiten Spiel wartete durchaus kein einfacherer Gegner auf das neue Beatbakers Team. Vidareal war es. Letztjähriger Drittplatzierter der Church League Bern. Rund um den Church League Präsidenten Zanella zeigte sich dieses Team in hervorragender Verfassung. Dies zum Leid der Talents. Obwohl die Talents wiederum ansprechenden Einsatz und Willen zeigten, waren doch die technischen Defizite in diesem Spiel nicht zu verstecken. Vidareal konnte einige Tore erzielen dies obwohl Sommer im Tor nach wie vor eine sehr starke Leistung zeigte. Zum Schluss hiess das ernüchternde Resultat 8:0 zu Gunsten des Gegners.

Die Talents hatten, auch aufgrund der Gegner, einen schweren Einstand in die Church-League. Dennoch können diese Spieler erhobenen Hauptes das Fussballfeld in Gerzensee verlassen. Der Einsatz, der Wille und vor allem die wahnsinnige Teamstimmung waren unvergleichlich. In den zwei spielen wurde ersichtlich, dass die Talents sicherlich noch einen langen Weg vor sich haben. Aber dennoch war auch zu sehen, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet. Wenn weiter so gearbeitet und gefightet wird, dann werden die Talents sicherlich noch einige Punkte sammeln und grosse Gegner ärgern können.