Beatbakers F.C. vs. The Saints / Bern City

Es war nun also so weit. Das erste Mal in der Geschichte der Beatbakers durfte man als Tabellenführer nach Gerzensee fahren.
Es war nun also so weit. Das erste Mal in der Geschichte der Beatbakers durfte man als Tabellenführer nach Gerzensee fahren. Folgende Spieler nahmen diese Fahrt auf sich:
Bläuer – J. Rudolf, Schwyn, Leibundgut – M. Rudolf, Barreto dos Santos, Niederhauser, Joss – Huber, Hubacher

Beatbakers vs. the Saints

Gegen das Team, mit welchem the Saints heute antreten, sei man keineswegs der Favorit warnte Captain Hubacher noch vor dem Spiel. Das wiederspiegelte sich in der Folge auch im Spielgeschehen. The Saints nahmen das Spieldiktat grösstenteils an sich. Sie kombinierten sich gut durch die Reihen der Burgdorfer und kamen zu einigen Gross-Chancen, welche aber glücklicherweise allesamt nicht verwertet wurden. Doch auch die Beatbakers hatten einige gute Abschlüsse, welche in anderen Spielen jeweils im Gegnerischen Tor landeten. Doch nicht so in diesem Spiel. 0:0 war der Spielstand zur Pause und die Beatbakers waren damit gut bedient.

Nach der Pause wollte man the Saints früher unter Druck setzen und besser entgegenhalten. Dies gelang jedoch nicht wirklich. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff konnte the Saints das erste Mal einnetzen. Der zweite und dritte Treffer folgten in der Folge relativ schnell. Ein herber Dämpfer, für die Siegesavancen der Beatbakers. Sie wollten sich nun vor Allem darauf konzentrieren, nicht unter die Räder zu kommen und konnten sich so wieder besser ins Spiel bringen. Hubacher war es dann, der nach einem Fehlpass der gegnerischen Mannschaft alleine aufs Tor ziehen und den Ball mittels "Tunneli" zum 1:3 in den Maschen versenken konnte. Die Burgdorfer versuchten nochmals alles und kamen nun zu guten Chancen. Leider reichte die Zeit aber nicht mehr und so musste man sich mit dem 1:3 begnügen. Die erste Niederlage seit 6 Spielen.


Beatbakers vs. Bern City

Auch der nächste Gegner war nicht zu unterschätzen. Zwar steht Bern City nicht am oberen Ende der Tabelle, doch ihre Spiele verloren sie oft nur mit einem Tor Unterschied. Also alles andere als eine Kannonenfutter-Mannschaft. Die Beatbakers wollten versuchen, den Stadtbernern das eigene Spiel aufzwingen und diesen Match natürlich unbedingt gewinnen. Doch der Schock nach der Niederlage im ersten Spiel schien noch in den Knochen zu stecken. Die Beatbakers kamen nicht gut ins Spiel. Statt das Spielgeschehen selbst in die Hand zu nehmen passte man sich dem eher gemächlichen Tempo des Gegners an. Den Stadtbernern wurde viel Raum gelassen und diesen nutzten sie zum 1:0. Das Spiel der Burgdorfer blieb ungewohnt langsam und man spielte bis dato eine schlechte Partie. Joss war es dann, welcher einfach mal einen hohen Ball in den Gegnerischen Strafräum spielte. Der Torwart konnte diesen nicht kontrollieren, Leibundgut profitierte davon und traf zum 1:1 Ausgleich. In der Folge setzte sich der Schiedsrichter in Szene. Gleich zweimal verwehrte er den Beatbakers einen klaren Penalty. Schlechte Leistung, bitter für die Beatbakers, denn es blieb so bis zur Pause beim 1:1.

Doch auch weiterhin blieb das Spiel der Burgdorfer unbefriedigend. Zwar kämpften die 10 Spieler bis auf den letzten Meter doch es war einfach irgendwie der Wurm drin. Nichts wollte gelingen. Bern City spielte dagegen clever und konnten sogleich mit der gefühlten 2. Chance das 2:1 erzielen (Chancenauswertung par excellence). Daraufhin wurde das Spiel hart umkämpft. Leibundgut fasste sich ein Herz und spielte einen scharfen Pass in Richtung Hubacher. Dieser brauchte den Ball dann nur noch zum 2:2 abzulenken. Nun witterten die Beatbakers doch noch einen 3-Punkte-Sieg. Eine heisse Schlussphase stand bevor. Plötzlich war wieder ein Spieler von Bern City im eigenen Strafraum mit der Hand am Ball. Doch so unglaublich es tönt, auch dieser (vermeintlich dritte) Penalty wurde vom Schiedsrichter nicht geahndet. Statt einem klaren Sieg für die Beatbakers endete das Spiel 2:2 unentschieden.

Doch natürlich wäre es zu einfach, für das Unentschieden dem Schiedsrichter die Schuld zu geben. Eigenes Unvermögen, fehlende Konzentration und zu wenig Spielfreude waren mindestens genauso Massgebend dafür. Klar sind 3 Penaltys eine grosse Hypothek. Aber dennoch müssen sich die Burgdorfer an der eigenen Nase nehmen.