Spieltag 2, 2016

Die Talents reisten mit grosser Motivation an den Spieltag. Nach den hohen Kanterniederlagen am ersten Spieltag konnte es eigentlich nur besser werden.

0 Punkte aus dem 2. Spieltag. Eine Enttäuschung? Nicht nur.


Beatbakers Talents: Adrian Herrmann (C); Emanuel Brunner (A); David Buri; Luca Brunner; Mischa Brunner; Melanie Sommer; Yanik Wyss; Florian Wenk; Nino Burchianti
Beatbakers F.C.: Lino Hirschi, Lukas Metzger, Loic Niederhauser, Billy Bareto dos Santos, Dyle Berger, Jan Hubacher, Lars Joss, Fintan Huber, Joel Rudolf.

Beatbakers Talents vs. Bern City FC.
Die Talents reisten mit grosser Motivation an den Spieltag. Nach den hohen Kanterniederlagen am ersten Spieltag konnte es eigentlich nur besser werden. Mit Herrmann, E. Brunner Buri und Sommer waren 4 Spieler mit dabei, die schon am ersten Spieltag dabei waren. Die Beatbakers starteten engagiert in das Spiel, die technische Überlegenheit des Gegners wurde aber schnell offensichtlich. Bis zur Pause konnte der Bern City FC 3 Tore erzielen. Trotz des Rückstandes blieben die Talents engagiert bei der Sache. Es gelang Ihnen nun, hinten etwas kompakter zu stehen und weniger Chance zuzulassen. In der zweiten Halbzeit konnten sie das Spiel zeitweise etwas ausgeglichener gestalten, ohne jedoch selber eine wirklich zwingende Aktion vor dem gegnerischen Tor herausspielen zu können. Bern City blieb aufsässig und bestrafte 3 individuelle Fehler gegen Ende des Spiels knallhart, so dass es am Schluss 0:6 hiess aus Sicht der Talents.

Beatbakers Talents vs. Niedersachen S.C.
Die Talents waren fest entschlossen, nicht ohne Punkte nach Hause zu reisen. Und mit diesem Willen und dem nötigen Einsatz starteten sie in die Partie gegen Niedersachsen. Niedersachsen konnte sich ein klares Chancen-Plus erspielen, Sommer lies sich im Tor der Talents jedoch nicht überwinden und reagierte ein ums andere Mal mirakulös. Die Abwehr mit Herrmann; E.Brunner, Wyss und Burchianti stand gut und konnte eine Angriffswelle nach der anderen abwehren. Einmal schien es, dass Niedersachsen endlich ein Tor schoss, aber Herrmann konnte auf der Linie klären. Dann wagten sich die Talents auch vermehrt in die gegnerische Hälfte. L. Brunner, M. Brunner, Wenk und Buri gelang es immer öfter in der Offensive Akzente zu setzen. Buri wurde schliesslich über rechts lanciert, legte zur Mitte und Wenk erzielte die Führung für die Talents. Postwendend erhöhte Niedersachsen den Druck und konnte so noch vor der Pause ausgleichen. Der Punktehunger bei den Talents war nun geweckt. Aufsässig und ebenbürtig starteten sie in die zweite Halbzeit. So traute sich Wenk auch mal aus weiter Distanz abzudrücken. Latte, Tor! Schrien die Beatbbakers, der Schedsrichter sah dies jedoch leider anders. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr verloren die Talents aber wieder Spielanteile. Kurz vor Schluss wurden sie dafür mit dem 1:2 bestraft. Sie warfen danach alles in die Offensive, um doch noch den zum Greifen nahen ersten Punkt zu ergattern, doch es wollte nicht so kommen. Die Totale Offensive machte Lücken in der Abwehr aus und gab Niedersachsen so freie Bahn zum 1:3 Endstand.


Beatbakers F.C vs. Brandröscht
Trotz prominenten Absagen (u.A. Philipp Schwyn, Matze Rudolf Flo & Max Rieder) brachten die Beatbakers ein bemerkenswertes Team zusammen. Unglaublich, welcher Wechselbank sich die Beatbakers bedienen können, wenn man bedenkt, dass es vor wenigen Jahren noch schwierig war, überhaupt ein volles Team zusammenzubringen. Die effektive Stärke zeigte sich dann auch zum Beginn des Spiels gegen die Titelverteidiger Brandröscht. Die Berner waren hungrig auf die Punkte gegen den grossen Rivalen und zeigten dies von Anfang an. Bissig führten sie die Zweikämpfe und zwangen so Brandröscht zu Fehlern. Ihrerseits spielte Brandröscht ein sehr verwirrendes Spiel. Immer wieder kreuzten ihre Spieler, wechselten die Positionen und machten es so fast unmöglich, immer alle im Auge und gut gedeckt zu behalten. So kamen sie natürlich auch zu Chancen. Doch Hirschi im Tor wirkte sicher. Nach einer Parade kickte er den Ball direkt in Richtung des gegnerischen Tores. Weit flog er über die Köpfe der Spieler hinweg, tropfte einmal auf den Boden, wurde von Metzger verlängert und landete so zum 1:0 im Tor. Das Resultat blieb so bis zur Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich plötzlich ein anderes Bild. Brandröscht wirbelte noch mehr und baute den Druck zu einem Überdruck aus. Die Beatbakers konnten dem nicht standhalten und brachen Brocken für Brocken ein, unter der Angriffslast der Oberländer. 1:1, 2:1, 3:1, 4:1, 5:1. Ein Auseinanderfallen par excellence. Abschalten, Abhacken und nach vorne schauen, war angesagt.

Beatbakers F.C. vs. Bern City F.C.
Heimzahlen und Ehre retten gegen Bern City F.C. Sie bodigten im ersten Spiel das Talents Team der Beatbakers mit 6:0 und dafür wollte man sie natürlich bestrafen. Der Blick war deshalb vor Allem in Richtung Offensive gerichtet. Nach wenigen Minuten stand dann auch schon einer Alleine vor dem Tor. Aber nicht ein Beatbaker, sondern ein Gegner. 0:1 bevor das Spiel überhaupt so richtig lanciert war. Ein herber Dämpfer. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit war das Spiel mehr oder weniger ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel kam es aber nicht besser für die Beatbakers. Ein Penaltypfiff versetzte sie noch mehr in Rücklage und darauffolgend fanden sie sich einfach nicht mehr richtig zurück ins Spiel. Nach dem 0:2 das 0:3, dann 0:4 und 0:5. Es war schrecklich mit anzusehen und wahrscheinlich noch viel schrecklicher dabei mitzuspielen. Es waren keine grossen Fehler, kein fehlender Willen, nicht die Einzelspieler, die es zu verschulden hätten. Es wollte einfach nicht sein, heute. Nichts wollte gelingen und dem Gegner dafür alles. Kurz vor dem herbeigesehnten Schlusspfiff konnte Metzger dann noch auf 1:5 verkürzen. Das saubere Zuspiel von Berger verwandelte er in Torjäger Manier und zeigte so, dass sie eigentlich schon das Zeug zum Gewinnen gehabt hätten. Doch das nützte nichts. Bern City versenkte noch einen weiteren Ball in den Maschen und so verabschiedete sich der Beatbakers F.C. mit gesenktem Habt, 11 Gegentoren und 0 Punkten aus dem zweiten Spieltag.

Eine reine Enttäuschung? Nicht nur. Natürlich hatte man sich mehr erhofft, von diesem Spieltag. Doch ein Lichtblick blieb. Die Talents waren heute so nahe dran wie noch nie. Mit der zunehmenden Routine wird es aber sicherlich möglich sein, diese Saison noch Punkte zu erobern. Gestimmt haben schon heute Einsatz und Teamgeist, denn die Stimmung war von Anfang bis Ende überragend. Die Zukunft der Beatbakers lässt also hoffen. Und auch die Routiniers des ersten Teams werden sich wieder finden. Sie alle haben schon bittere Niederlagen erlebt, weggesteckt und das Blatt wieder gewendet. So wird es auch bei diesem Mal sein.