Beatbakers F.C. vs. Lionhearts / WALO

Ein letztes Mal setzten sich die Beatbakers am letzten Sonntag in ihre Autos und fuhren nach Gerzensee. Der letzte Spieltag der Saison und damit die letzte Möglichkeit, doch noch den ersten Tabellenrang zurück zu erobern. Doch gegen Lionhearts C.F. und WALO würde dies sicherlich keine allzu einfache Aufgabe werden.
Ein letztes Mal setzten sich die Beatbakers am letzten Sonntag in ihre Autos und fuhren nach Gerzensee. Der letzte Spieltag der Saison und damit die letzte Möglichkeit, doch noch den ersten Tabellenrang zurück zu erobern. Doch gegen Lionhearts C.F. und WALO würde dies sicherlich keine allzu einfache Aufgabe werden.
Zu der Mission traten an:
Bläuer David, Schwyn’s Philipp, Huber Fintan, Rudolf Joel, Rudolf Matthias, Rieder Florian, Barreto dos Santos Billy, Joss Lars, Hubacher Jan und Rieder Max
Beatbakers F.C. –vs- Lionhearts C.F.
Der Zweitplatzierte gegen den Drittletzten. Klare Verhältnisse also. Doch die Favoriten taten sich schwer, mit ihrer Rolle. Gleich zu Beginn des Spieles tänzelten sich die Lionhearts Angreifer durch die Reihen der Beatbakers durch. Das scharfe Zuspiel zur Mitte verfehlten Goalie und Verteidiger und dahinter stand ein Stürmer alleingelassen bereit, um das erste Tor zu erzielen. Wäre da nicht noch J. Rudolf gewesen. Sprint, Sprung, Flug und … in Extremis verhinderte er den frühen Gegentreffer. Durchatmen war angesagt. Durchatmen, zusammenraffen und weiterspielen. Kurze Zeit später fasste sich M. Rudolf ein Herz und versuchte es aus unmöglicher Distanz. Und genau so unglaublich, wie es war dass die vorherige Chance nicht verwertet wurde, so unglaublich war es auch, dass dieser Ball von zum 1:0 im Netz zappelte. Eine verdrehte Welt! Die Beatbakers fanden dann aber besser ins Spiel. Schwyn bediente Joss mit einem Zuckerpass und dieser hämmerte die Vorlage ins linke Angeli. Doch ganz alles wollte dann doch noch nicht klappen. Plötzlich sah sich Bläuer unter Druck. Einen Ball konnte er noch abwehren, gegen den Nachschuss hatte er aber keine Chance. 2:1. Kurz darauf sah sich Bläuer dann gleich wieder in Szene gesetzt. Er schätzte einen eigentlich harmlosen Ball falsch ein, dieser prallte an den Innenpfosten, kullerte zu einem Gegenspieler und … daneben! wieder blieb eine 100% Chance für Lionhearts ungenutzt. Glück für die Beatbakers. Noch vor der Pause wiederholte dann Schwyn seine Zauber-Zucker-Pass-Vorführung. Diesmal an den Adressat Hubacher. Und auch er verwandelte die Vorlage gekonnt zum 3:1
Nach der Pause erhöhten die Beatbakers das Tempo und die Intensität. Die Chancen blieben jedoch ungenutzt. Lionhearts wurde arg in die Defensive gedrängt und schaffte es kaum noch in die Angriffszone hinein. Und wenn doch, schrie sich Bläuer die Lunge aus dem Leib. Schon das vermochte die Angreifer so einzuschüchtern, dass er die anrollenden Bälle nur noch vom Boden auflesen musste. Nicht so beim nächsten Angriffsversuch. Schwyn wehrte diesen nämlich schon vorher ab. Nur leider mithilfe der Hand. Penalty und daraus der fast schon logische Anschlusstreffer zum 3:2. Das Spiel war nun wieder ausgeglichener. Vor allem Standards brachten Gefahr vor dem Tor. Auf der einen Seite spielte Hubacher einen Eckball kurz zu F. Rieder und dieser versenkte ihn im langen Eck. Auf der anderen Seite kam der Eckball weit nach hinten zum Verteidiger und der hämmerte ihn seinerseits in die Maschen. Noch zwei weitere Corner-Möglichkeiten liessen die Lionhearts ungenutzt und so zeigte sich der Spielstand nach dem Eckball-Marathon bei 4:3.

Beatbakers F.C. –vs– WALO
Im zweiten Spiel des Tages waren die Karten weniger klar verteilt. WALO hielt sich wacker auf dem 4. Rang und hatte noch immer Ambitionen, den dritten Schlussrang zu besteigen. Und genauso gut, wie ihre Tabellensituation war, so gut spielten sie auch…zu Beginn. Nach wenigen Minuten standen die Beatbakers mit dem Rücken zur Wand, oder lagen zumindest mit einem Tor zurück. Doch das wollten sich die Burgdorfer nicht gefallen lassen. Da von den Stürmern erstmals keine Torchance genutzt blieb hämmerte Schwyn den Ball in Richtung Tor. Ein Spieler stand dabei im Weg. Doch der Abpraller landete genau bei F. Rieder. Tor, 1:1. Und so wie der Spielstand war auch das Spiel in den folgenden Minuten sehr ausgeglichen. Klare Chancen hatte keines der beiden Teams und einzig der WALO-Torhüter stach mit seinen vielen Abprallern etwas aus der Spielermasse heraus (im negativen Sinn).
Nach der Pause zeigten die Beatbakers dann aber ein beherzteres Auftreten. Vielleicht erinnerten sich die Jungs auch an den letzten Spielbericht und die darin enthaltene Geschichte der vielleicht-noch-immer-spielenden-Legende. Vielleicht würde sie sich ja heute wieder zeigen. Vielleicht, vielleicht. Doch darauf warten konnte man sowieso nicht. Ein weiteres Tor musste her und so versuchten und scheiterten die Beatbakers ein ums andere Mal. Da wäre mehr drin gelegen, mussten die Beatbakers am Ende des Spieles zugeben. Doch gebracht hätte auch ein Sieg nichts. Brandröscht gewann seine Spiele souverän und so beenden die Beatbakers die erste Saison in der Church-League Bern auf dem glorreichen 2. Rang.
Etwas enttäuscht blieben die Massen an Zuschauern, welche nur der Legende wegen angereist waren. Doch nun im Nachhinein erzählt man sich Landauf, Landab von einem Spieler in Mitten der Mannschaft. Einem Spieler, der zwar auf dem Felde keine grossartigen, herausragenden Erfolge erkämpfte. Ein Spieler jedoch, der seine persönliche Freiheit auf Spiel setzte, um beim letzten Spieltag der Saison dabei zu sein. Ob Wahrheit oder nicht sei dahingestellt. Doch etwas beweist es allemal. Die Legende von der Legende bleibt bestehen. Über Generationen hinweg.